Familienunternehmen und Börse

Emittieren — warum und wie?

Paperback Duits 1980 9783409961516
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Samenvatting

Die vorliegende Arbeit befaBt sich mit dem aktuellen Thema der Borsenein­ fUhrung aus der Sicht der Familienunternehmen. Der Verfasser steht dem Gedanken der NeueinfUhrung von Familienunternehmen an der Borse grund­ satzlich positiv gegenUber, verkennt aber nicht die groBen Schwierigkeiten, denen Familienunternehmen auf ihrem Wege zur Borse und nach EinfUhrung ihrer Aktien ausgesetzt sind. Diese Schwierigkeiten sind teils subjektiver, teils objektiver Natur. Soweit sie im MiBtrauen unserer Unternehmer gegenUber Aktiengesellschaften, bffentlichkeit und Borse oder in der negativen Einstel­ lung unserer bffentlichkeit gegenUber Familienunternehmen zu suchen sind, wird versucht, Vorurteilen entgegenzuwirken und MiBtrauen abzubauen, urn das Klima fUr BorseneinfUhrungsgesprache zu verbessern und mehr Verstand­ nis fUr die besonderen Belange der Familienunternehmen zu wecken. Neben diesen BemUhungen urn ein besseres Borsenklima fUr Familienunter­ nehmen stehen objektive Dberlegungen, ob im Einzelfall die BorseneinfUh­ rung wirklich die beste Losung cler Probleme darstellt. Das kann bei einer Vielzahl von Familienunternehmen bejaht werden, in mindestens ebenso vie­ len Fallen dUrfte von einer BorseneinfUhrung abzuraten sein. Nur die nUch­ terne Abwagung von Vor- und Nachteilen kann zu einer ausgewogenen Ent­ scheidung fuhren.

Specificaties

ISBN13:9783409961516
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:212
Uitgever:Gabler Verlag
Druk:0

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Inhoudsopgave

1 Familienunternehmen als Marktpotential für Börsenneueinführungen.- I. Die Börseneinführung aus der Sicht der Familienuntemehmen.- 1. Die Börseneinführung — Ergebnis von Angebot und NachfragE.- 2. Trotz Körperschaftsteuerreform kein überzeugender Durchbruch zu Neueinfuhrungen.- 3. Übertriebener Anlegerschutz — ein Emissionshemmnis.- 4. Die Angst vor Emission und Börse..- II. Die Börseneinführungen der letzten zwei Jahrzehnte.- 1. Nach anfänglichen Versuchen Zurückhaltung bei Emissionen von Unternehmen der öffentlichen Hand.- 2. Wenig im Genossenschaftssektor.- 3. Gründungsemissionen — eine Rarität.- 4. Konzerngesellschaften — Fehlanzeige !.- 5. Börseneinfuhrung von Familienunternehmen — und was daraus geworden ist.- III. Börsenreife Familienunternehmen.- 1. „Familienunternehmen“ — ein weiter Begriff.- 2. Was heißt „börsenreif“-.- 3. Beispiele börsenreifer Familienunternehmen unterschiedlichster Rechtsformen.- 4. Notwendigkeit einer Konzeption für börsennotierte Familienunternehmen.- 5. Marktpotential der mittleren Familienunternehmen.- 6. Notwendigkeit einer Konzeption.- 2 Das börsennotierte Familienunternehmen — ein Widerspruch?.- I. Personale Beziehungen der Anteilseigner zum Unternehmen.- 1. Emotionsfreie Beziehung des anonymen Anlegers.- 2. Identifikation der Familiengesellschafter.- 3. Die Furcht vor Partnern anderer Denkungsart.- II. Überkritische Tendenzen in der öffentlichen Meinung verleiden den Familienunternehmen die Börseneinführung.- III. Auflösung des scheinbaren Widerspruchs.- 1. Das Aktienrecht ist nicht „Familienfeindlich“.- 2. Börsenrecht und -praxis: kein Hindernis für Familienbeherrschung.- 3. Beispiele börsennotierter Familienunternehmen.- 4. Börsennotierte Gesellschaften in Familien-Konzernen.- 5. Vier Riesen — mit Familie.- 6. Börsennotierte Gesellschaften als Instrumente der Konzernstrategie.- IV. Notwendig sind: mehr Mut der Familienunternehmen bei der Durchsetzung ihrer Interessen und eine positivere Einstellung zu ihnen.- 3 Familienbeherrschung und Anlegerinteressen.- I. Die Lage der Publikumsgesellschaften in Deutschland.- 1. Was ist eine Publikumsgesellschaft?.- 2. Beherrscht werden fast alle.- II. Der Anleger in der beherrschten Gesellschaft.- 1. Der deutsche Anleger ist an Beherrschung gewöhnt, und sie schadet ihm auch nicht.- 2. Anlegerschutz — mehr als genug.- 3. Macht und Ohnmacht des Kleinaktionärs.- III. Familienbeherrschte Publikumsgesellschaften.- 1. Familieneinfluss: Voraussetzungen, Instrumente und Methoden.- 2. Familie und Unternehmen — eine Interessengemeinschaft auf Gegenseitigkeit.- 3. Wenn das Unternehmen dem Familieneinfluß entwächst — Rückzug der Familie unter Wahrung der Unternehmensidentität.- 4. Die Publikumsgesellschaft als ständige Herausforderung der Familie.- 4 Das börsennotierte Familienunternehmen in volkswirtschaftlicher Sicht.- I. Familienunternehmen — Beute oder Hindernis der Konzentrationstendenzen?.- 1. Begehrte Ankaufs- und Fusionsobjekte.- 2. Entwicklung zum autonomen Wettbewerber.- II. Börseneinführung = Wachstumsfinanzierung + Selbständigkeit.- III. Die Schutzfunktion der Familie.- 1. Das Spannungsverhältnis zwischen Unternehmer- und Schutzfunktion.- 2. Bedeutung der Schutzfunktion.- 3. Verhinderung von Paketbildungen.- 4. Personalpolitik gegen Anlehnungstendenzen.- 5. Schutzkonzeption in den Entwicklungsphasen.- 5 Vorteile der Börseneinführung für das Unternehmen und für die Familie.- I. Welche Vorteile bringt die Börseneinführung — und für wen?.- II. Börseneinführungsberatung.- III. Ergebnisvorteil für Unternehmen und Familie.- IV. Vorteile der Börseneinführung aus der Sicht des Familienunternehmens.- 1. Eigenkapital für rentable Unternehmen, soviel man will.- 2. Vertretbare Kosten.- 3. Finanzierungsinstrumente für die Unternehmensstrategie.- 4. Anziehung qualifizierter Führungskräfte.- 5. Möglichkeit der Mitarbeiterbeteiligung.- 6. Publizität: Werbe-und Kontrolleffekt.- V. Vorteile der Börseneinführung für die Familie.- 1. Eigenkapitalbeschaffung ohne Verlust der Familienbeherrschung.- 2. Kein Zwang zu Anlehnung oder Verkauf.- 3. Versachlichung von Beziehungen innerhalb der Familie.- 4. Flexibilität beim Verkauf und Kauf von Anteilen.- 5. Heilsamer Zwang zu sachlichen Entscheidungen.- 6. Möglichkeiten des geordneten Rückzuges der Familie.- 6 Wirkliche und scheinbare Nachteile der Börseneinführung für die Familie.- I. Verringerter Einfluß der Anteilseigner auf die Geschäftsführung.- 1. Die Befugnisse der Gesellschaftsorgane aus der Sicht der Familie.- 2. Die aktienrechtliche Kompetenzverteilung ist unschädlich, manchmal nützlich.- II. Gefahr der Überfremdung.- III. Mitbestimmung der Arbeitnehmer.- 1. Mitbestimmung nach dem Betriebsverfassungsgesetz: kein Nachteil.- 2. Paritätische Mitbestimmung: bedenklich.- 3. Mitbestimmung und Rechtsform.- 4. Umwandlungen in Aktiengesellschaften trotz paritätischer Mitbestimmung.- IV. Publizität.- 1. Hohe gesetzliche Anforderungen.- 2. Publizität als Ausgleich für fehlenden Einfluß der Anleger.- 3. Vorteile der Publizität für Anteilseigner.- V. Finanz- und Verwaltungsaufwand.- 1. Kostenarten.- 2. Gewichtung der Kosten.- VI. Höhere Steuerbelastung.- 1. Körperschaftsteuer.- 2. Gewerbesteuer.- 3. Vermögensteuer.- 4. Erbschaftsteuer.- VII. Ergebnis: Ob Vor- oder Nachteile überwiegen, hängt vom Einzelfall ab. Kriterien hierfür.- 7 Das aktienrechtliche Instrumentarium zur Wahrung des Familieneinflusses und seine Handhabung.- I. Verfassung der Aktiengesellschaft.- 1. Die Hauptversammlung bestimmt den Rahmen.- 2. Aufsichtsrat: Überwachung, Richtlinien der Geschäftspolitik, Personalentscheidungen.- 3. Der Vorstand leitet und handelt.- II. Die erforderlichen Mehrheiten in der Hauptversammlung — und wie man sie behält.- 1. Wahrung der Mehrheit durch Satzungsgestaltung.- 2. Mehrstimmaktien.- 3. Stimmrechtslose Vorzugsaktien.- 4. Stimmrechtsbeschränkungen.- 5. Familienmehrheit und Streuung der Restaktien.- 6. Vorsicht vor genehmigtem Kapital!.- III. Einfluß der Familie im Aufsichtsrat.- 1. Möglichkeiten der Satzungsgestaltung, insbesondere Entsendungsrechte.- 2. Auswahl der Aufsichtsratsmitglieder.- 3. Aufsichtsratsvorsitz, -präsidium und Personalausschuß.- 4. Geschäftsordnung des Aufsichtsrates.- IV. Einfluß auf die Unternehmenspolitik des Vorstandes.- 1. Satzungsbestimmungen über den Vorstand.- 2. Geschäftsordnung des Vorstandes.- 3. Wer eignet sich als Vorstandsmitglied einer familienbeherrschten Gesellschaft?.- V. Familieneinfluß durch Beherrschungsvertrag.- 8 Die Organisation des Familieneinflusses auf eine börsennotierte Aktiengesellschaft.- I. Regelungsbedürftige Fragen zur Wahrung des Familieneinflusses.- II. Organisationsformen.- 1. Absprachen der Anteilseigner.- 2. Stimmenpools mit Vollzugsorganen.- 3. Dingliche Stimmenpools, insbesondere Familien-Holding.- 4. Stiftung als Holding für Familiengesellschaften.- III. Familien-Holding.- 1. Aufgaben der Familien-Holding.- a) Koordinierung der Ziele von Holding und Aktiengesellschaft.- b) Schutz der Selbständigkeit der Aktiengesellschaft.- 2. Finanzielle Eingreifreserve und Kurspflege.- 3. Organisation, Ausstattung und Tätigkeit der Holding.- a) Information und Kooperation zwischen Holding und Aktiengesellschaft.- b) Der Finanzierungsbedarf der Holding und seine Deckung.- c) Zurückhaltung bei eigener unternehmerischer Tätigkeit.- 4. Gefahren des Aktienrechts.- 5. Achtung, Steuern!.- IV. Ohne Holding geht es nicht.- 9 Finanzierungsstrategien expansionsstarker börsennotierter Familien-Aktiengesellschaften.- I. Eigenkapitalbedarf und -beschaffung.- 1. Planung des langfristigen Bedarfs an Eigenkapital.- 2. Emissionsgrundsätze.- II. Instrumente einer Finanzierungsstrategie.- 1. Finanzierungseffekte stimmrechtsloser Vorzugsaktien.- 2. Marktfähigkeit stimmrechtsloser Vorzugsaktien.- 3. Ausstattung stimmrechtsloser Vorzugsaktien und Börsenkurs.- 4. Höhere Emissionskurse durch Wandel-und Optionsanleihen.- 5. Finanzierung durch Mitarbeiteraktien.- 6. Schaffung und Pflege eines breiten Marktes.- 7. Emissionsgestaltung und Steuerbelastung.- 8. Planmäßiger Einsatz der Instrumente.- III. Mehrstufige Finanzierungsstrategien.- 1. Schaffung selbständiger Finanzierungseinheiten.- 2. Entwicklung zur Holding.- 3. Ausgliederung durch Realteilung.- 4. Umwandlung des Familienpools oder der Konzern-Holding.- IV. Entwicklung eines konzernstrategischen Bewußtseins.- 10 Voraussetzungen und Durchführung einer Börseneinführung.- I. Ein „Markt“ für emittierte Aktien: Warum man ihn braucht und wie man ihn schafft.- II. Voraussetzungen für die Börsenzulassung.- III. Zulassungsverfahren.- 1. Zulassungsantrag.- 2. Inhalt des Börsenprospektes.- 3. Zulassungsbeschluß.- IV. Kosten der Börseneinführung und laufende Kosten.- V. Vorbereitung der Börseneinführung durch kapitalmarktreife Familienunternehmen.- 1. Notwendigkeit langfristiger Vorbereitung.- 2. Gründungskapital und Stückelung.- 3. Gewöhnung an die neue Rechtsform schon vor der Emission.- 4. Emissionsverhandlungen.- 5. Übernahmevertrag mit der Emissionsbank.- 6. Zeitpunkt der Emission.- 7. Praktische Erfahrungen.- 11 Eigenkapitalversorgung für junge expandierende Unternehmen.- I. Zur Situation junger expandierender Unternehmen.- II. „Kapitalmarktreife“ Aktiengesellschaften — ein Widerspruch in sich.- III. Der geregelte Freiverkehr.- IV. Der Telefonverkehr mit und ohne Preisfeststellung.- V. Lösung für emissionswillige jüngere Unternehmen.- 1. Schaffung eines geeigneten Marktes.- 2. Gewinnung risikobereiter Privatanleger.- 3. Kapitalbeteiligungsgesellschaften — keine Lösung des Problems.- 4. Mut zum Risiko.- 5. Der wertschaffende Spieltrieb.- 6. Pragmatische Sofortlösungen.

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